Ich habe mir ein wenig Arbeit gemacht und mein persönliches Roadbook für die Saison 2011 erstellt. Alle Touren, die ich gefahren bin und die ich es wert finde mit anderen zu teilen habe ich hier veröffentlicht. Zusätzlich noch die Downloads zu den einzelnen GPX-Dateien verlinkt.
Tags: Rennrad, Touren
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In dieser Saison ist/war mein Ziel einen Kilometerschnitt von 100 km pro Woche zu fahren. Zur Zeit fahre ich auf dieses Ziel zu. Was aber in der nächsten Trainingsperiode? Ich habe mir in den Kopf gesetzt die Strecke zu meinen Eltern (358 km) mit dem Rad zu absolvieren.

Zieleinfahrt
Die weiteste von mir zurückgelegte Strecke misst zur Zeit 110 km. Aus meiner Erfahrung sehe ich aber in der gesamten Tourenlänge von 358 km kein Hindernis. Was mich ein wenig in meiner Euphorie bremst ist die Tatsache, dass die richtig fiesen Anstiege erst zum Schluss kommen. Bis zum nächsten Frühling ist noch eine Menge Zeit. Aber eins ist sicher: Meine Supportcrew steht schon – Mal sehen, ob wir ein oder zwei Etappen fahren werden.
Tags: Rennrad, Tour
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Die erste Testfahrt mit meinen Eigenbau BellyBeast
steht auf dem Zettel. Plan: 60 km über den Deich und ein wenig Tempo machen. Tempo ist relativ, da ich am Mittwoch ein Muttermal entfernt bekommen habe und die Naht noch frisch ist – außerdem habe ich für eine Woche Sportverbot – mich kümmert es wenig. Samstags – Bestes Wetter – Ich zu Hause mit den Kindern weil meine Frau auf einer Fortbildung ist!
Nächste Hoffnung Sonntag. Direkt nach dem Familienfrühstück ging es los. Die ersten 18 km bis zur Tatenberger Schleuse lief alles klasse. Das BellyBeast lief wie eine Eins, das einzige Geräusch war der Wind, kein Knacken oder Rattern – Nichts! Fahrspaß pur.
Beim Überfahren der Schleusenbrücke sah ich hinter mir aus der Seitenstraße einen Radfahrer kommen, ganz in rot. Ich dachte mir: “Entweder der lässt abreißen oder er fährt vorbei.” Falsch gedacht: Der hat sich hinten an mein Hinterrad gehängt. Na gut habe ich mir gesagt, dann mal los. Ein wenig die Trittfrequenz erhöht und Speed gemacht, und das alles mit Gegenwind! Und er? – weiter an meinem Hinterrad, stellenweise so dicht, dass er zweimal mein Rad touchiert hat. Für mich al Triathlet kein großes Ding im Wind und allein, also weiter die Geschwindigkeit hochhalten, ab und an mal ein paar Körpersäfte zur Seite abgeben und tief in Aerohaltung über den Deich brettern.
Als ich mich dann nach ca. 25 km Führungsarbeit mal kurz aufgerichtet und etwas getrunken habe, zieht der rote Bomber an mir vorbei – ohne ein Wort zu sagen. Im Schlepptau einen weiteren Fahrer. Jetzt machen die beiden Speed. Sofort – so schnell konnte ich gar nicht reagieren – fahren sie ein kleine Lücke raus! Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen und sprinte los. Tempo 40 gegen den Wind und ziehe an den beiden Windschattenlutschern vorbei. Setze mich vor sie und halte das Tempo über 2 km sehr hoch – für mich fast am Limit.
Endlich, der Kreisel am Ende des Deiches. Jetzt biegen die meisten Radler ab, um hinter den Häusern die Rückfahrt anzutreten. Ich nicht, da ich einen alternativen Heimweg wählen kann. Endlich allein mit meinem BellyBeast habe ich mir gedacht – Nichts da! Der Rote wieder hinter mir. Immer noch in meinem Windschatten. Ich könnte echt zu viel kriegen. Hat der keine Ehre. Aber das Beste zum Schluss: Als ich nach ca. 30 km im Wind nach rechts ausscherte, um einem allzu menschlichen Bedürfnis nach zu gehen, zieht die rote Hummel an mir vorbei ohne ein Wort des Grußes oder ein Danke oder irgendwas.
Warum perforiert mich so ein Aktion? Ganz einfach: Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand meinen Windschatten (von dem ich nicht viel habe) ausnutzt, aber nicht ungefragt. Aus meiner Sicht gehört es sich nicht, sich stumpf an das Rad eines anderen zu heften ohne zu fragen – besser noch (so wie in meinem Fall) ohne irgendein Wort zu sagen! Es ist unsportlich und unhöflich.
Ich trainieren nur mit wenigen Menschen oder im Verein. Am liebsten trainiere ich jedoch allein. Ich brauche Sport, um meine Gedanken zu sortieren und Tabula rasa in meinem Kopf zu bekommen. Hätte mich die rote Hummel gefragt, dann hätte ich sicher nicht nein gesagt. Zumindest was das Nutzen meines Windschattens angeht, aber einfach dumm dämlich das Hinterrad eines völlig Fremden auszunutzen und dann auch noch in gefährlicher Art und Weise, denn durch das dichte auffahren kann es schnell zu einem Sturz kommen. Und zwei Berührungen hatten wir immerhin schon.
Tags: BellyBeast, Deich, Rennrad
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….und darum werden die auch nicht gegrüßt.
Wenn ich auf dem Deich mit meinem Triathlonrad unterwegs bin, werde ich nicht gegrüßt, zumindest nicht von Rennradfahrern. Anders verhält es sich, wenn ich mit meinem Trainingsrad (Rennrad) unterwegs bin. Dann kann ich an manchen Tagen die Hand vom Grüßen gar nicht mehr an den Lenker bekommen.
Meist trete ich allein in die Pedale und so habe ich Zeit mir meine Gedanken zu diesem Thema zu machen. Warum also grüßen Rennradfahrer keine Triathleten:
1. Triathleten sind keine richtigen Radfahrer!
Großartiges Vorurteil. Aber mal ehrlich: Die meisten Dreikämpfer fahren auf dem Rad doch schneller als der übliche Hobbyrennstar.
2. Triathleten können alles ein bißchen, aber nichts davon perfekt!
Jaja….höre ich auch ab und an beim Schwimmen. Aus meiner Sicht ist ein Triathlet der “perfekteste” Athlet. Nach Schwimmen und Radfahren kommt immerhin noch laufen. Die wenigsten Radfahrer können doch zwei Bahnen am Stück kraulen.
3. Triathleten sind Poser!
Sicherlich, warum auch nicht. Wer hart trainiert kann doch auch zeigen was er hat. Außerdem muss man schon ein wenig verrückt sein, um nach 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren noch einen Marathon zu laufen!
Just my 2 Cents!
Tags: Rennrad, Triathlon
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Giant Trinity Advanced SL 0 Shimano DI2. So habe ich eine Anzeige auf ebay Kleinanzeigen gefunden. Hört sich erstmal gut an. Die Beschreibung habe ich mal als Bild eingefügt. 
Bei den Daten kann einem schon mal die Spucke im Mund zusammen laufen! Aber dann der Preis: € 1.500,- Da kann doch was nicht stimmen, ein Rad welches neu über € 10.000,- wert ist. Geklaut! – Mein erster Gedanke. Nach dem Studium verschiedener Foren konnte ich keinen Hinweis entdecken, dass so ein Rad gestohlen wurde. Also, der nächste logische Schritt: Kontakt zu dem Anbieter herstellen mit der Frage, ob das Rad noch zu haben ist und, wenn ja, ob ich es abholen kann. Auf meine Frage kam dann folgende Mail:
> Hallo
> Jetzt ich bin Zuhause,in Spanien . Wie ich schon sagte ,die Fahrrad
> ist bei Kiel Flughafen, hält in Gewahrsam von Europe Trust Transport
> (EUROPE TREUHAND TRANSPORT).Die Fahrrad kann nicht sein abholen. Wenn
> Sie möchten zu kaufen ,Sie erhalten können die Fahrrad nach Hause ohne
> Versand Kosten.Der Gesamtpreises fur Giant Trinity Advanced SL 0
> Triathlon Shimano DI2 HED ,fur 1500 EUR mit Versandkosten inkl.
> Steuern. Der transaktion wird gemacht nur durch Europe Trust Transport
> mit zahlung durch Banküberweisung. Europe Trust Transport verringert
> das Risiko des Käufers, da er den Artikel vor der Bezahlung prüfen
> kann. So funktioniert die Abwicklung über den Europe Trust Transport:
>
> 1. Der Käufer übermittelt die Zahlung an den Europe Trust Transport.
> 2. Der Europe Trust Transport liefert den Artikel an den Käufer.
> 3. Der Käufer überprüft und akzeptiert den Artikel.
> 4. Der Europe Trust Transport leitet die Zahlung an den Verkäufer.
> Sie haben 7 Tage zu prüft die Ware und bestätigt den Wareneingang.
> Lassen Sie mich wissen, wenn Sie interessiert sind, weil ich einige
> Details von Ihnen benötigen, um diese Transaktion zu starten.
> Informationen über die transaktion sie können das:
> www.europe-trust-transport.com
> Wenn Sie möchten, Ich kann Ihnen Mehr Infos.
> Warten auf E-Mail
Ich bin dann erstmal auf die angegebene Internetseite. Kein Impressum….schon irgendwie komisch. Aber es gibt ja immer noch Whois. Hier konnte ich sehen, dass sich hinter der Europe Trust Transport ein Hamburger Unternehmen für Folien verbirgt. Bei meiner weiteren Recherche bin ich dann auf einen Eintrag bei Artists against 419 gestoßen. Hierbei handelt es sich um eine Internetgemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, betrügerische (Online-)Firmen aufzudecken.
Wäre ich nicht hellhörig geworden, dann wäre ich jetzt sicher um € 1.500,- ärmer – und sicher nicht um ein Giant Trinity Advanced SL 0 reicher.
Tags: Betrug, Triathlon
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Wie vielleicht einige schon wissen, bin ich seit Kürzerem Mitglied bei den Triabolos. Zum fünften Mal wurde ein Speedlauf um die Aussenalster organisiert. Ein tolles Event zum Auftakt in ein neues Trainings- und Wettkampfjahr. Als ich abends meine Auswertung am heimischen PC machte, war ich richtig stolz auf meinen “Speedlaufverlauf”: Wie aus dem Lehrbuch. Langsam starten und zum Schluss hin immer schneller werden.
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Letzte Woche habe ich mir ein Road ID Armband bestellt. Warum? Zum einen bin ich sehr viel allein unterwegs. Ich trainiere meist morgens vor der Arbeit. Aus gegebenem Anlass trage ich auch kein Handy bei mir. Wenn ich stürzen sollte, dann ist die Gefahr nicht gering, dass auch das Handy Schaden nehmen könnte und so alle nützlichen Informationen verloren gehen. Mir ist das mit einem MP3 – Player passiert. 
Aus meiner Sicht ist das Road ID Armband ein Stück mehr Sicherheit auf meinen Runden durch die Straßen von Reinbek.
Tags: ICE, Sport, Training
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Leider gibt es mein Lieblingsmüsli nicht mehr zu kaufen. Ich habe mich durch verschiedene Alternativen gefuttert, doch ohne Erfolg. Für mich als Lebensmitteltechnologe lag es nahe, mir mein eigenes Müsli zu mischen. Im Drogeriemarkt wurde ich schnell fündig. Hier mein Rezept:
300 g (61,9 %) Haferflocken
100 g (20,6 %) Sojaflocken
20 g ( 4,1 %) Amaranth (gepoppt)
15 g ( 3,1 %) Kokosflocken
50 g (10,3 %) Sultaninen
Nährwerte:
Bezogen auf 100 g: 2.205 kJ | 378 kcal, Kohlenhydrate: 46,7 g, Eiweiß: 17,9 g, Fett: 10,9 g
Bezogen auf 65 g: 1.411 kJ | 242 kcal, Kohlenhydrate: 30 g, Eiweiß: 11,5 g, Fett: 6,9 g
Tags: Ernährung, Essen
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Mein Fuß ist vermessen. Ich war bei der 3D Analyse im Rahmen der ASICS FootID Tour. Hier mal das Ergebnis: 
Was mir die Werte sagen? Nichts, was ich nicht vorher wusste. Aber immerhin bin ich ein Paar Laufschuhe reicher
. ASICS DS – Trainer. Ein Schuh, der mir beim ersten Anziehen schon Spaß gemacht hat.
Tags: Laufen, Laufschuhe, Training
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Ich bin nun die ersten längeren Läufe mit den Strümpfen gelaufen – habe mein Wochenpensum auf 60 km hochgeschraubt. Was soll ich schreiben? Ich liebe diese Strümpfe. Am liebsten würde ich die Dinger gar nicht mehr ausziehen. Bei den ersten Trainingseinheiten hatte ich noch das Gefühl mich überhaupt nicht von der Stelle bewegen zu können, jetzt möchte ich immer weiter laufen. Leider stand jetzt die erste Wäsche an und ich bin wieder “normalbesockt” unterwegs.
Tags: Kompression, Laufen, Training
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